Hosts in Wien verdienen im Schnitt
€2.444 pro Monat
bei 67% Auslastung und €123 pro Nacht
(2-Zimmer-Wohnung, Stand Mar 2026).
Nach der Plattformgebühr von rund 13% bleiben ca. €2.126 netto.
Wien zählt mit über 17 Millionen Touristen jährlich zu den meistbesuchten Städten Europas. Als UNESCO-Welterbe-Stadt mit einzigartiger Kulturszene, Museen und der weltberühmten Kaffeehauskultur verzeichnet Wien das ganze Jahr über hohe Besucherzahlen. Airbnb-Gäste schätzen besonders die zentrale Lage und die Möglichkeit, wie ein Einheimischer zu leben — was Kurzzeitvermietungen gegenüber Hotels klar bevorzugt werden lässt.
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Airbnb vs. Hotel in Wien
Hotelzimmer kosten im Schnitt €150/Nacht — Airbnb ist 18% günstiger bei mehr Platz.
18% günstiger
Saisonalität: Skisaison Dez–März und Sommersaison bringen Spitzenpreise
Beliebte Sehenswürdigkeiten
📍 Hundertwasser House📍 Hofburg📍 Schönbrunn Palace📍 St. Stephen's Cathedral📍 Time Travel Vienna
€2.444
Ø Bruttoumsatz / Monat
67%
Ø Auslastung
€123
Ø Nachtpreis
€2.126
Ø Netto (nach Gebühr)
Marktdaten 2-Zimmer · Ganze Unterkunft · Stand Mar 2026
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Rechtliches — was Vermieter in Wien wissen müssen
Stand 2026 · Kein Rechtsrat — für verbindliche Auskunft bitte Behörde oder Anwalt kontaktieren.
⚠️ Rechtslage kann sich ändern. Dieser Abschnitt gibt einen allgemeinen Überblick auf Basis öffentlich verfügbarer Quellen.
Grundsätzlich erlaubt
— es besteht eine Anmeldepflicht. Für gewerbliche Kurzzeitvermietungen in Wien ist eine Betriebsanlagengenehmigung erforderlich. Bei privater gelegentlicher Vermietung (unter 6 Wochen/Jahr) gelten erleichterte Regeln. Zuständig ist die Magistratsabteilung 37 (Baupolizei). Seit 2024 gibt es zudem eine Registrierungspflicht für Kurzzeitvermietungsplattformen.
Kurzzeitvermietung (unter 30 Tage) erfordert eine behördliche Genehmigung nach der Wiener Bauordnung
Mietrechtlich ist die Untervermietung nur mit Zustimmung des Vermieters zulässig
Einnahmen aus Airbnb sind in Österreich einkommensteuerpflichtig und müssen jährlich deklariert werden
Bei Umsätzen über €35.000/Jahr gilt Umsatzsteuerpflicht (20%)
Tourismusabgabe (Ortstaxe) muss an die Stadt Wien abgeführt werden: €3,02 pro Person/Nacht
Mieteinnahmen aus Airbnb sind als Einkünfte aus Vermietung und Verpachtung (§ 28 EStG) zu versteuern. Werbungskosten (Reinigung, Ausstattung, anteilige Betriebskosten) können abgezogen werden. Bei Kleinunternehmerregelung (Umsatz unter €35.000/Jahr) entfällt die Umsatzsteuer. Zusätzlich ist die Wiener Ortstaxe (€3,02/Person/Nacht) über Airbnb abzuführen.
Häufige Fragen
Zahlen aus Marktdaten; allgemeine Informationen aus öffentlich verfügbaren Quellen.
Lohnt sich Airbnb in Wien?
Ja, Airbnb lohnt sich in Wien. Hosts verdienen im Durchschnitt €2.444 pro Monat bei einer Auslastung von 67%. Nach Airbnb-Gebühren (13%) bleiben durchschnittlich €2.126 netto. Im Vergleich zur Langzeitvermietung (Ø €14/m²) ist Airbnb in zentralen Lagen oft deutlich profitabler.
Wie viel verdient man mit Airbnb in Wien?
Der durchschnittliche Airbnb-Host in Wien verdient €2.444 brutto pro Monat (€29.328/Jahr). Die Spanne ist allerdings groß: Die besten 10% der Listings erzielen über €5.000/Monat, während weniger gut positionierte Wohnungen unter €1.000 liegen. Entscheidend sind Lage (Innenstadt vs. Außenbezirk), Ausstattung und professionelles Listing-Management.
Wie hoch ist die Airbnb-Auslastung in Wien?
Die durchschnittliche Auslastung von Airbnb-Listings in Wien beträgt 67%. Das bedeutet, eine typische Wohnung ist an etwa 20 Tagen pro Monat vermietet. In Spitzenmonaten (Juli, August, Dezember) steigt die Auslastung auf über 80%, in schwachen Monaten (Jänner, Februar) fällt sie auf rund 55%.
Was kostet eine Airbnb-Nacht in Wien durchschnittlich?
Der durchschnittliche Nachtpreis für Airbnb in Wien beträgt €123. Damit ist Airbnb rund 32% günstiger als ein durchschnittliches Hotelzimmer (€180/Nacht). Hochwertige Listings in zentralen Lagen (1.-9. Bezirk) erzielen regelmäßig €150-250 pro Nacht.
Darf ich meine Wohnung in Wien auf Airbnb vermieten?
Grundsätzlich ja, aber mit Auflagen. Für gewerbliche Kurzzeitvermietungen benötigen Sie eine behördliche Genehmigung. Wichtig: Als Mieter brauchen Sie die Zustimmung Ihres Vermieters — ohne diese ist die Untervermietung nicht erlaubt. Als Eigentümer benötigen Sie keine Zustimmung, müssen aber steuerliche und gewerberechtliche Pflichten erfüllen.
Muss ich Airbnb-Einnahmen in Österreich versteuern?
Ja. Alle Einnahmen aus der Vermietung über Airbnb sind in Österreich als Einkünfte aus Vermietung und Verpachtung steuerpflichtig. Werbungskosten (Reinigung, Reparaturen, Ausstattung) können abgezogen werden. Bei Jahreseinnahmen unter €35.000 gilt die Kleinunternehmerregelung und es fällt keine Umsatzsteuer an. Zusätzlich ist die Wiener Ortstaxe (€3,02/Person/Nacht) abzuführen.
Wann ist die beste Zeit für Airbnb in Wien?
Die stärksten Monate für Airbnb in Wien sind Mai bis August (Sommertourismus) und Dezember (Weihnachtsmarkt-Saison, Silvesternacht). In diesen Monaten liegt die Auslastung 15-30% über dem Jahresdurchschnitt. Die schwächsten Monate sind Jänner und Februar, obwohl Bälle und Kongresse auch dann für solide Buchungen sorgen.
Wie viele Airbnb-Listings gibt es in Wien?
In Wien gibt es rund 14.200 aktive Airbnb-Listings. Der Markt ist damit gut etabliert, aber nicht übersättigt. Die höchste Dichte findet sich in den inneren Bezirken (1.-9. Bezirk), wo auch die höchsten Preise und Auslastungsraten erzielt werden.